Evangelische Kirchengemeinde
Obermeiser-Westuffeln

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDEN
EHRSTEN, FÜRSTENWALD UND MEIMBRESSEN

Kirchenvorstandswahlen 2019

Eine neue Gemeinde sucht und braucht einen neuen Vorstand

Logo KV-Wahl 2019

Am 22. September 2019 werden in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck die Kirchenvorstände aller Kirchengemeinden neu gewählt. Dies gilt auch für unsere neugebildete Evangelische Kirchengemeinde Obermeiser-Westuffeln.

Bis dahin sind noch gut zwei Monate Zeit, aber schon am 16. Juni 2019 endete die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen durch die Gemeindeglieder. Am 24. Juni hat der Kirchenvorstand die Stimmlisten für die beiden Stimmbezirke Obermeiser und Westuffeln aufgestellt. Ende Juli werden wir hier die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten unter anderem hier bekannt geben.

Auf dieser Seite wollen wir Sie und Euch nach und nach bis zur Wahl und der Feststellung des Ergebnisses informieren und hoffentlich motivieren, wählen zu gehen.

Auch die Landeskirche bietet auf Ihrer Homepage bereits jetzt Material an, einfach vorbeisurfen auf www.gerade-jetzt.de.

Oder Sie fragen einfach nach - im Pfarramt oder bei den Mitgliedern der Kirchenvorstände.

Was macht eigentlich ein Kirchenvorstand?

In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck regelt die Grundordnung - quasi die Verfassung der Landeskirche - die Aufgaben des Kirchenvorstandes.

Grundsätzlich leiten die Mitglieder der Kirchenvorstände in gemeinsamer Verantwortung mit den Pfarrerinnen und Pfarrern die Gemeinden. Dabei gehören diese dem Kirchenvorstand durch ihr Amt mit Sitz und Stimme an.

Konkret werden für den Kirchenvorstand folgende Aufgaben beschrieben: Er ...

  • verantwortet die Gestaltung des Gottesdienstes,
  • berät die Konzeption von Kinder- und Jugendarbeit,
  • kümmert sich um Kranke, Arme und Alte,
  • achtet auf die Tradition der Sonn- und Feiertage,
  • verwaltet die kirchlichen Gebäude und entscheidet über deren Nutzung,
  • gestaltet den kirchlichen Haushalt,
  • vertritt die Gemeinde in der Öffentlichkeit,
  • wirkt bei der Besetzung von Pfarr- und anderen Stellen in der Gemeinde mit,
  • fördert die ökumenischen Beziehungen der Gemeinde.

Was erfordert das Amt?

Um diesen zahlreichen Aufgaben gerecht zu werden, müssen die Kirchvorsteherinnen und Kirchenvorsteher bereit sein, einiges an Zeit zu investieren.

  • Normalerweise findet einmal im Monat eine Kirchenvorstandssitzung statt, die in der Regel 2,5 Stunden dauert.
  • Um diese Sitzungen nicht zu überlasten, gibt es etliche Ausschüsse, die in unregelmäßigen Abständen tagen.
  • Wir sind Mitglied im Kirchenbezirk Wilhelmsthal-Liebenau und entsenden Mitglieder in die Verbandsvertretung und den Vorstand. Und auch in der zukünftigen Kreissynode werden wir ein Mitglied stellen.
  • Fast immer werden die Lese- und Zähldienste in den Gottesdiensten unserer Kirchengemeinde von den Mitgliedern der Kirchenvorstände übernommen.
  • Bei besonderen Veranstaltungen und Gottesdiensten tragen die Mitglieder des Kirchenvorstandes nicht nur die Verantwortung, sondern auch Tische, Bänke, Bleche, Kannen, ...

Welche Unterstützung gibt es?

Die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher sind bei ihrer Tätigkeit versichert. Der Kirchenkreis und die Landeskirche bieten Fortbildungsveranstaltungen und Foren zum Austausch an. Zudem gibt es zahlreiches Material, wie ein Handbuch, aber auch ein regelmäßiges Magazin, das als PDF zur Verfügung gestellt wird. Zudem werden die Auslagen erstattet und auf Wunsch Fahrtkosten ersetzt.

Was habe ich davon?

Zum einen: Einen nicht zu kleinen Haufen Arbeit, manchmal auch Frustrierendes - Menschen wie Umstände. Zum anderen: Gemeinsame Verantwortung für einen wichtigen Teil unserer Dörfer. Manchmal auch sehr Schönes - Menschen wie Umstände. Dabei werden Entscheidungen getroffen und gemeinsam in einer besonderen Gemeinschaft getragen, die sich selbst getragen weiß.

Wen braucht es im Kirchenvorstand?

Wir brauchen ab dem 27. Oktober 2019 Menschen, die

  • die Gemeinde in ihrer Verschiedenheit abbilden: Jüngere und Ältere, Männer und Frauen, Fromme und Volkskirchliche, Alteingesessene und Zugezogene, Erfahrene und Neugierige und so weiter ...,
  • mit anderen zusammenarbeiten wollen,
  • die organisieren können,
  • Freude am Engagement haben,
  • auch mit Enttäuschungen umgehen können,
  • sich für ihre Kirchengemeinde einsetzen wollen,
  • bereit sind, sich in Wort und Tat - und das hoffentlich mit Spaß und Freude - einzubringen,
  • mindestens potentiell über eine gewisse Ausdauer verfügen - denn die übernächste Wahl ist in sechs Jahren.

Dabei muss keiner und keine alles mitbringen, sondern da sind noch mindestens elf andere mit ihren Gaben und Grenzen, mit denen man gemeinsam viel erreichen kann.

Einen Wahlvorschlag machen

Bis zum 16. Juni können die wahlberechtigten Gemeindeglieder wählbare Gemeindeglieder für die Wahl zum Kirchenvorstand vorschlagen.

  • Wahlberechtigt ist jede/r, die/der am Wahltag, also dem 22. September, das 14. Lebensjahr vollendet hat, also spätestens am 22. September 2005 geboren wurde.
  • Wählbar ist jede/r, die/der am Wahltag mindestens 18. Jahre alt ist, also spätestens am 22. September 2001 geboren wurde, und geschäftsfähig ist. Die 2013 noch geltende Altersgrenze nach oben - man durfte am Wahltag nicht 70 oder älter sein - ist inzwischen abgeschafft worden.

Für einen gültigen Wahlvorschlag sind mindestens fünf Unterschriften notwendig. Dabei darf eine Person nicht mehr als doppelt so viele Personen, die zu wählen sind, vorschlagen. Konkret: Im Stimmbezirk Obermeiser sind vier Personen zu wählen, also darf man nicht mehr als acht Gemeindeglieder mit seiner Unterschrift unterstützen. Im Stimmbezirk Westuffeln dürfen es nicht mehr als 14 sein, da hier sieben zu wählen sind.

Dateidownload
Formular für einen Wahlvorschlag in der Ev. Kirchengemeinde Obermeiser-Westuffeln
Wahlvorschlag.pdf [ 628.3 KB ]
Text KV Wahl 2019 - Ich mach das